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Aktion zur geistig-kulturellen Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln.
Der Verein "Die Wende - Aktion zur geistig-kulturellen Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln" setzt sich für christliche Werte in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein. Er fördert christliche Wissenschaft und Kultur. Er möchte auf die Bedeutung des Christentums und seiner Traditionen für unsere Kultur und den demokratischen Rechtsstaat aufmerksam machen. Der Verein arbeitet überkonfessionell und überparteilich und ist bundesweit tätig. Er ist offiziell beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen. Helfen Sie mit, sich für dieses Anliegen einzusetzten. Die Zukunft Deutschlands ist auch Ihre Zukunft.
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Enstehungsgeschichte der WENDE |
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Warum Bruno Weinmann mit 82 die Aktion ,,Die Wende" gestartet hat Gottes Geboten Gehör verschaffen VON MARCUS MOCKLER
Wenn einer mit 82 Jahren noch einmal etwas Neues anfängt, dann gehört dazu eine ganze Menge Mut. Der heute 87jährige Unternehmer Bruno Weinmann aus Dornstetten bei Freudenstadt hat ihn bewiesen und eine Aktion gestartet, die Deutschland wieder auf den Boden des Christentums zurückbringen soll. ,,Dieses Land braucht eine Wende", sagt Weinmann, und so heißt auch seine Initiative: ,,Die Wende". Der evangelische Unternehmer, der aus kleinsten Anfängen einen Stahl- und Röhrengroßhandel aufgebaut hat, sieht die Nation in der Krise. Der christliche Glaube dürfe heute ungeahndet verspottet werden, statt Gemeinschaftsbewußtsein pflege jeder Selbstverwirklichung. Die Gebote Gottes würden mit Füßen getreten - zum Beispiel im Blick auf die Unverbrüchlichkeit der Ehe oder die Tötung ungeborener Kinder. Diesem Trend wollte Weinmann nicht länger tatenlos zusehen. Im Jahr 1993 gründete er mit zwei Millionen Mark Startkapital eine Stiftung, deren Aufgabe es ist, gute christliche Bücher in die Gemeinden zu streuen. Drei Titel des Evangeliaren Theologen Siegfried Kettling ließ Weinmann verteilen. ,,Das ist lutherische Theologie in der heutigen Sprache", schwärmt der alte Mann, der Jahrzehnte als Laienvorsitzender des örtlichen württembergischen Kirchengemeinderats gewirkt hat. Von Kettlings Werken verspricht er sich, daß sie das Bewußtsein bei den Mitarbeitern in den Gemeinden dafür schärfen, was es heute heißt, als evangelischer Christ zu leben.
,,Gibt keine bessere Analyse" Bald hatte Bruno Weinmann allerdings den Eindruck, daß die frommen Bücher für eine Wende nicht ausreichen. Um ein Bewußtsein für den Niedergang der christlichen Kultur in Deutschland zu schaffen, hat er Werke des evangelischen Philosophieprofessors Günter Rohrmoser in sein Verteilprogramm aufgenommen. ,,Es gibt keinen, der eine bessere Analyse herausgearbeitet hat als Rohrmoser , ist Weinmann überzeugt. Bücher wie ,,Christliche Dekadenz in unserer Zeit“ oder „Der Ernstfall“ legen den Finger in die Wunden von Politik und Kirche. Ziel der Aktion ist laut Wcinmann ,,die Wiederherstellung einer christlichen Lebensordnung durch das Wiedergeltendmachen der Gebote Gottes". Und das fängt in den Köpfen an.
,,Wir haben Gott verloren" Freilich garantiert die Verbreitung von inzwischen weit über 100.000 Büchern noch nicht, daß sie auch gelesen werden. Deshalb ist Weinmann ständig auf der Suche nach Mitarbeitern, die im Kreis der Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn über die ,,Wende" sprechen. Das Interesse wächst: Vor zwei Jahren halfen 300 Ehrenamtliche in Deutschland mit, heute sind es schon 700 - die meisten aus den Reihen der Evangelischen Allianz. Doch damit die ,,Wende" Wirklichkeit wird, braucht es nach Einschätzung ihres Initiators noch viel mehr Christen, die die Aktion zu ihrer Aufgabe machen. Der alte Mann ist nüchtern genug. die Wirkung seiner Bücheraktion nicht zu überschätzen. Denn in der Gesellschaft kann er momentan noch keine Anzeichen für eine Wende erkennen. ,,Wir haben Gott im Reichtum verlassen, vielleicht wird er uns erst in der Armut wieder zur Räson bringen", sagt er.
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