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"Familie - ich bin doch nicht blöd? |
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"Familie - ich bin doch nicht blöd? Argumente und Anregungen zur Familienpolitik". Unter diesem Motto traf sich am Dienstag, den 23. März 2004 der "Arbeitskreis Christ und Politik" in Tübingen / Derendingen im Albrecht-Bengel-Haus. Als Referenten waren eingeladen Oberkirchenrat i.R. Klaus Baschang (siehe Foto), Karlsruhe, zuletzt stellvertretender Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden und Kostas Petropulos, Tübingen, Pressedienst, Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF). Die Moderation übernahmen Dr. Christian Herrmann und Dipl. Theologin Irene Hahn. Beide Referenten behandelten das Thema Familie. Kostas Petropulos rückte die finanziellen Fragen und Probleme in das Zentrum seines Vortrags. Klaus Baschang beleuchtete insbesondere die biblische Seite. In der Bibel gebe es keine Lehre von der Familie, dafür aber Familiengeschichten, die Mut zur Familie machen wollen. Über die Familien und Kinder würde der Segen Gottes weitergetragen. Ohne Kinder bräche der Segen Gotte ab, betonte Klaus Baschang. In der anschließenden Diskussion kam der Einwand auf, dass mit Geld die derzeitigen Familienprobleme nicht lösbar seien. Auf Grund dessen dürfe das Geld nicht den Stellenwert in der Familienpolitik einnehmen, den es derzeit hat. In diesem Zusammenhang wurde die Rolle der Wirtschaft angesprochen, die Verantwortung in der Familienpolitik wahrzunehmen hätte. Klaus Baschang ermahnte die Diskussionsteilnehmer, in diesem Punkt nicht in "Writschaftsschelte" abzugleiten und unterstrich die derzeit schwierige Situation vor allem von mittelständischen Unternehmen. Die Ganztagsbetreuung - ein Vorstoß der Grünen - wurde mit äußerster Skepsis betrachtet, da die Ergebnisse der staatlichen Kindererziehung im National-sozialismus und Kommunismus bekannt seien. Große Einigkeit unter den Teilnehmern herrschte darüber, dass Eltern entscheiden müssen, wie ihre Kinder großgezogen werden sollen.
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Die Wende, 24. März 2004
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Pressemeldung |
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Am Freitag, dem 12. März 2004 trafen sich im "Zentrum der Freien Christengemeinde Langwasser" in Nürnberg (Siehe Bild von links) Heinz Matthias, Leiter des ACP (Arbeitskreis Christlicher Publizisten), Lidvine Gräfin Preysing, Vorsitzende von DCL (Christdemokraten für das Leben), Jörg Birnbacher, Gymnasiallehrer, Historiker und Vorsitzender der "WENDE - Aktion zur geistig-kulturellen Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln", Dr. Dieter Haack (SPD), Bundesminister a.D., Erlangen und Claudia Utsch, Mutter von vier Kindern, Mitarbeiterin in der FeG Nürnberg zu einem Symposium mit dem Thema "Schwimmen gegen den Strom - Wie begegnen wir dem Zeitgeist?". Die Leitung übernahm Pastor Hansjürgen Kitzinger (ganz rechts).
Den Impulsvortrag hielt Dr. Dieter Haack. Er betonte die Wichtigkeit des christlichen Glaubens für das Funktionieren eines Rechtsstaates. Maßgebend sind für ihn die Zehn Gebote. Der Nationalsozialismus sei möglich gewesen, weil die Bindung an Gott nicht mehr gegeben war. Daher verankerten die Gründerväter der Bundesrepublik die Verantwortung vor Gott im Grundgesetz und nannten die Erziehung zur Ehrfurcht vor Gott als eines der höchsten Erziehungsziele für die Jugend. Diejenigen, die Deutschland aufbauten, brachten seiner Meinung nach Leistung und lebten nach der Frage, was sie für ihr Land tun können und nicht nach der Frage, was der Staat für sie tun kann. Heute herrsche dagegen ein Anspruchsdenken, das nur überwunden werden könne, wenn sich Leben an christlichen Werten orientiere. Dr. Haack forderte die Zuhörer dazu auf, den Zeitgeist kritisch zu hinterfragen und Zivilcourage zu zeigen.
Nach dem Impulsvortrag von Herrn Dr. Haack erörterten die Teilnehmer die Frage, wie es nach der Gründung der Bundesrepublik in einer Periode von nur 50 Jahren zu so einem gottlosen Zeitgeist hatte kommen können und welche Möglichkeiten es gibt, ihm zu begegnen. (Bild: von links: Jörg Birnbacher (DIE WENDE), Dr. Dieter Haak).
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Gräfin Preysing unterstrich, dass im gegenwärtigen Zeitgeist eine postchristliche Ethik herrsche, die das bestmögliche Leben möchte. Behinderte und Alte werden dadurch zur unerträglichen Last. Dieses Denken sei aber nur möglich, wenn der Mensch zum Maß aller Dinge wird und die Bindung an Gott aufhört. Als Ursache für den herrschenden Zeitgeist und die fortschreitende Entchristlichung nannte Jörg Birnbacher von der WENDE die Einflüsse der Generation von 68 auf Kindergärten, Schulen, Kirchen und andere Bildungsinstitutionen. Davor könnten unsere Kinder nur geschützt werden, wenn Mütter ihren Erziehungsauftrag wahrnehmen. Das betonte vor allem Frau Utsch. Sie selbst war kurze Zeit beruftätig und erkannte, dass der Erziehungsauftrag als erstes wegfällt. Unsere Kinder würden dann sich selbst oder anderen Einflüssen ausgesetzt. Die Diskussionsteilnehmer kamen zu dem Ergebnis, dass vor allem Christen viel zu passiv sind und resigniert die Zeitströmungen hinnehmen. Sie forderten die Zuhörer auf, sich auch öffentlich gegen Vertreter des Zeitgeistes zu stellen. Oft würde das mit Respekt und Anerkennung gewürdigt und führe häufig zum gewünschten Ergebnis.
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Die Wende, 13. März 2004, Bild: von links, Jörg Bi
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