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Weihnachtsrundbrief 2007 |
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Liebe Freunde und Mitarbeiter der WENDE,
wenn wir die gesellschaftspolitischen Schlagzeilen des vergangenen Jahres Revue passieren lassen, so bleibt vor allem die Debatte um den provozierten Rauswurf von Eva Herman aus der Fernsehsendung „Johannes B. Kerner“ in Erinnerung.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung
DIE WENDE hat sich auf ihrer letzten Jahrestagung dem Thema der Meinungsfreiheit in Deutschland eingehend gewidmet und festgestellt, dass dieses von unseren Vorfahren lange Zeit hart erkämpfte Grundrecht heutzutage von Vertretern der sog. „political correctness“ immer öfter mit Füßen getreten wird. Dies haben leider in diesem Jahr auch unsere Referenten erleben müssen. So ist es z.B. Dr. Udo Ulfkotte verwehrt worden sowohl in Brüssel als auch in Köln eine Demonstration gegen die schleichende Islamisierung durchzuführen. Begründet wurde dies u.a. mit einer möglichen Provokation der muslimischen Bevölkerungsminderheit, die es zu schützen gelte.
Neu ist in Deutschland ein medialer Angriff auf Positionen, die offensichtlich dem herrschenden Zeitgeist widersprechen und deswegen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln nahezu inquisitorisch bekämpft werden. Es ist völlig unstrittig, dass Frau Herman, die jahrelang zu den beliebtesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen zählte, sich immer gegen jeglichen Rechtsradikalismus gestellt hat. Trotzdem wurde ihr ein klares Bekenntnis zu allgemein gültigen Wertvorstellungen wie dem Schutz und Vorrang der Familie bzw. der Mutterrolle in besagter Sendung zum Verhängnis. Die unqualifizierten Äußerungen des intellektuell völlig überforderten „Vorsitzenden des Tribunals“, seiner nichts sagenden Stichwortgeber und dem politisch weit links stehenden „Experten“ sind in etlichen Artikeln überzeugend widerlegt und korrigiert worden. Was bleibt ist ein exemplarischer Anschauungsunterricht, wie mit Hilfe von taktisch positionierten Fragen eine konservativ denkende Frau medial mundtot gemacht und in die rechte Ecke gestellt werden kann.
Im Fall Herman kommt aber offensichtlich noch ein weiterer Aspekt hinzu: Die besondere Schwere der „Schuld“ liegt wohl auch darin, dass jemand sein bisheriges Leben überdenkt, zu Gott findet und damit die „Seite“ wechselt. Dieser „Verrat“ darf scheinbar in anders denkenden Kreisen nicht ungesühnt bleiben.
Jahrestagung 2008 mit Eva Herman
Wir sind daher froh und dankbar, dass sich Frau Herman, die schon vor dem Skandal um Ihre Person als Wunschreferentin feststand, darauf freut, bei uns sprechen zu dürfen. Die Tagung selbst findet vom 28. bis 30. März 2008 im Erholungsheim Schönblick / Schwäbisch Gmünd statt. Wir werden uns dort mit dem Thema „Aufhebung der Schöpfungsordnung mit Hilfe der Gender-Mainstreaming-Ideologie“ beschäftigen. Mit der Einladung von Frau Herman wollen wir als WENDE auch ein Zeichen gegen den vorherrschenden Trend setzen, christlich-konservative Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. In unserem Kreis sind sie jedenfalls herzlich willkommen und dürfen erfahren, dass sie nicht im Stich gelassen werden, sondern sich auf unseren Zuspruch, aber vor allem auch auf unsere Gebete verlassen können.
Freuen Sie sich darüber hinaus auf weitere kompetente Referenten. So wird der international gefragte Neurophysiologe Prof. Manfred Spreng darlegen, auf welchen unsinnigen naturwissenschaftlichen Begründungen die Gender-Befürworter ihre menschenverachtende Ideologie (s.a. „Sommerrundbrief 2007“) errichten. Angefragt sind auch der Mitbegründer der WENDE, Prof. Günter Rohrmoser, der Anfang Dezember seinen 80ten Geburtstag feiern durfte und der Verleger Dr. Ingo Resch. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Faltblatt. Wir freuen uns, wenn Sie sich bald anmelden.
Gute Nachricht für alle Spender
Die Politiker haben endlich erkannt, dass ein Staat ganz wesentlich von dem Interesse seiner Bürger am Allgemeinwohl lebt, das es (auch) steuerrechtlich zu fördern gilt. Daher hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ verabschiedet. Spenden an gemeinnützige Werke wie DIE WENDE sind großzügiger steuerlich absetzbar. Die Bestimmung gilt ab 1. Januar 2007, also bereits für Ihre Spenden in diesem Jahr.
Geschäftsstelle und Vorstand der WENDE arbeiten ehrenamtlich für unser gemeinsames Anliegen. Lediglich für die laufenden Kosten des Büros, den Schriftenversand sowie das Werben neuer Interessenten fallen finanzielle Mittel an, die wir immer so knapp wie möglich kalkulieren. Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit besteht darin, für eine Rückbesinnung auf die tragfähigen christlichen Werte für unser Land zu werben und Gleichgesinnte auf den jährlich stattfindenden Tagungen zusammenzuführen. Die jeweils hochrangigen Referenten, um die wir uns fortwährend bemühen, sind allerdings nicht völlig kostenneutral zu gewinnen, so dass auch ein Teil der Aufwendungen für diesen Zweig der Arbeit verwendet werden muss, damit wir auch weiterhin überzeugend auftreten und für unser Anliegen in der Öffentlichkeit werben können. Dankenswerterweise sind einige Freunde und Förderer der WENDE dem im letzten Rundbrief geäußerten Wunsch nach einer möglichst verbindlichen Unterstützung im Rahmen der geringfügigen „1 Euro pro Monat“-Aktion nachgekommnen. Dafür herzlichen Dank! Vielleicht ist es ja auch Ihnen möglich, einen Teil Ihrer finanziellen Zuwendung der WENDE für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen?
Nun wünsche ich Ihnen im Namen aller Verantwortlichen gesegnete Feiertage
Ihr Jörg BIRNBACHER
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