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Weihnachtsrundbrief 2005 |
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Liebe Freunde und Mitarbeiter der WENDE,
die zweite große Koalition in Deutschland hat nun schon seit einigen Tagen ihre Arbeit aufgenommen und die erste Bundeskanzlerin des Landes geht mit schnellen Schritten daran, ihr Regierungsprogramm umzusetzen.
Aufbruch oder Niedergang?
Anders als bei dem letzten Kanzler einer unionsgeführten Koalition, finden sich in der Regierungserklärung von Frau Merkel keine Hinweise auf ein wie auch immer geartetes Programm zur dringend benötigten geistig-moralischen Erneuerung unseres Landes. Die ehemals Leitwerte setzenden Institutionen, die großen Kirchen in Deutschland, wurden nur – fast nebenbei – in einer Aufzählung erwähnt.
Die von vielen konservativen Christen so sicher nicht erhoffte Regierungskonstellation steht also vor der Aufgabe, es allen Recht machen zu müssen, ohne dabei auf fest verwurzelte Prinzipien zurückgreifen zu können.
Als an dem politischen Geschehen interessierte Christen ist es das Gebot der Stunde, in dieser schwierigen Situation für die Verantwortung tragenden Politiker zu beten, sie aber auch auf ihre Wahlverspechen aufmerksam zu machen und gegebenenfalls nachzufragen. Reden Sie mit ihrem örtlichen Kandidaten bei Bürgersprechstunden und weisen Sie ihn auf die Notwendigkeit einer werteorientierten Politik hin, die sich aus dem Erfahrungsschatz des Christentums speisen muss, denn nur so können wir verhindern, dass es mit unserem Volk und seiner Moral nicht noch weiter bergab geht!
Jahrestagung 2005
Dass Christen zwar international durch den gemeinsamen Glauben an Jesus vernetzt sind, ist selbstverständlich und bedarf keiner weiteren Erklärung. Die Tatsache aber, dass wir genauso Angehörige einer kleineren, von Gott gewollten Einheit, dem Volk sind und hier Verantwortung zu übernehmen haben, ist für viele eher befremdlich. Nicht nur die Schreckenszeit des Nationalsozialismus’, sondern auch die euphorisch betriebene mulinationale EU-Erweiterungspolitik, die am liebsten keine Vaterländer mehr auf der Tagesordnung haben möchte, erschweren es, sich zugleich als Christ wie auch als Patriot zu bekennen.
So wollen wir uns denn auch im Rahmen unserer nächsten Jahrestagung, die vom 9. bis 11. Juni 2006 in Berlin stattfindet, mit der Frage „Gibt es einen christlichen Patriotismus?“ beschäftigen.
Wie jedes Jahr bemühen wir uns um sowohl hochrangige als auch kompetente Referenten, deren Namen aber noch nicht endgültig feststehen.
Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, schicken Sie einfach die beiliegende Rückmeldung an unser Büro und Sie erhalten im Laufe des neuen Jahres weiterführende Informationen.
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