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Vom 28. bis 30. März 2008 fand in Schwäbisch Gmünd die Jahrestagung des Vereins DIE WENDE mit über 100 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Die bekannten Referenten trugen ihren Teil dazu bei, dass die Veranstaltung, die sich mit dem brisanten Thema „Aufhebung der Schöpfungsordnung mit Hilfe der Gender-Mainstreaming-Ideologie“ beschäftigte, erfolgreich verlief.
Der Vortrag der Religionsphilosophin Frau Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Dresden) legte am Freitagabend dar, wo die Wurzeln von „Gender Mainstreaming“ liegen und wie der natürliche Körper seiner geschlechtlichen Identität mit Hilfe dieses Prinzips beraubt werde.
Den Samstag eröffnete der angesehene Neurophysiologe Prof. Dr. Manfred Spreng (Erlangen), indem er eindrucksvoll aufzeigte, dass einer ideologisch verfolgten Wandlung des von Gott geschaffenen Menschen zu einer „fließenden Identität“ nicht allein die soziologische Tradition, sondern auch der wissenschaftliche Befund moderner Hirnforschung entgegenstehe.
Die erfolgreiche Journalistin und Buchautorin Eva Herman (Hamburg) rief in ihrem Vortrag dazu auf, zu den natürlichen Gegebenheiten im Geschlechterverhalten zurückzukehren. Frühkindliche Mutterbindung stabilisiere sowohl Kind als auch Mutter gesundheitlich und im gesellschaftlichen Lebenslauf. Wer mit der Ordnung der Natur breche, werde selbst zerbrochen.
Marcus Mockler (St. Johann bei Reutlingen), Reporter des Nachrichtenmagazins ideaSpektrum, wies in seinem theologischen Beitrag nach, dass Gott den Menschen als Mann und Frau schuf. Dem „hilfsbedürftigen“ Mann wurde die Gehilfin beigeordnet. Im AT genießt die Frau als umsichtige Haushälterin hohe Wertschätzung.
Der Tag wurde von dem Philosophen Prof. Dr. Günter Rohrmoser (Stuttgart) beschlossen, der als Ideengeber der WENDE zu den Zuhörern über die Familie als universales Phänomen mit großer Widerstandskraft zur kulturellen und biologischen Reproduktion des Volkes sprach. Mit dem Zerfall der Familie breche auch die Kontinuität der Gesellschaft weg. Der geistig-kulturelle Niedergang sei am moralischen Zustand und am finanziellen Zusammenbruch des Staates sichtbar, der durch „Gender Mainstreaming“ beschleunigt werde.
Die Teilnehmer der Jahrestagung forderten in einer Erklärung (s. Anlage) einstimmig alle in Verantwortung stehenden Bürger auf, sich kritisch mit der Ideologie des „Gender Mainstreaming“ auseinanderzusetzen und Ehe und Familie als Grundpfeiler des Gemeinwesens zu fördern.
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