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Pressemeldung |
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Vom 27. – 29. Mai traf sich der Verein „DIE WENDE – Aktion zur geistig-kulturellen Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln“ zu seiner Jahrestagung in Löwenstein bei Heilbronn in der Evangelischen Tagungsstätte.
Die Referenten und ca. 50 Teilnehmer behandelten das Thema „EU – Garantie des Friedens ohne Gottesbezug?“. Der erste Vorsitzende der WENDE, Jörg Birnbacher (Wendelstein bei Nürnberg), leitete in das Thema ein, indem er „Die Präambel der europäischen Verfassung aus christlicher Sicht“ interpretierte und zu dem Schluss kam, dass das Christentum bewusst aus der Präambel ausgeschlossen und durch einen scheinbar toleranten Humanismus ersetzt wurde, der Christen und christliche Werte nicht mehr dulde, wie es der Fall Rocco Buttiglione gezeigt habe.
Der Hauptreferent Prof. Dr. Günter Rohrmoser (Stuttgart) sprach in überzeugender Weise über die Themen „Europa zwischen christlichem Erbe und islamischer Zukunft?“ und „Welches Europa wollen wir? – Die Bedeutung des Christentums für die Lebensfähigkeit Europas“. Mit seiner gestochen scharfen Rhetorik kam er in seinen beiden frei gehaltenen Vorträgen zu dem Ergebnis, dass ein rein auf die Ökonomie bauendes Europa ohne Vaterländer, Religion und Kultur nicht mehr verteidigungswert sei. Es wäre ein anonymer Apparat ohne demokratische Legitimation – letztlich eine totale bürokratische Herrschaft. Ein Europa ohne seine christlichen Wurzeln sei weder lebensfähig noch in der Lage, dem Eroberungszug des Islam standhalten zu können.
Einige der Teilnehmer bemerkten in der anschließenden Aussprache, dass wir angesichts der fortgeschrittenen islamischen Mission nicht mehr nur von einer Herausforderung, sondern vom Krieg der Kulturen reden müssten. Der Referent, die Verantwortlichen der WENDE und die Teilnehmer kamen zu dem Schluss, dass um Europa ein geistiger Kampf stattfinde, dem sich vor allem Christen stellen müssten.
Musikalisch wurde der Tag von der Flötistin Heike Wetzel und dem Pianisten Wolfgang Zerbin abgerundet.
DIE WENDE hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die oben genannten Sachverhalte aufzuklären, um ein mögliches Abgleiten in nicht-demokratische Verhältnisse zu verhindern. Zu diesem Zweck verabschiedeten die Teilnehmer einstimmig eine Tagungserklärung (s. Anhang).
DIE WENDE, 29. Mai 2005
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